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Schutz vor Fahrrad-Diebstahl - Polizei gibt Tipps

FahrraddiebstahlFoto: pixabay.com
13.04.2018 Fahrräder sind bei Dieben seit Jahren heiß begehrt. In den vergangenen zehn Jahren registrierte die Polizei pro Jahr immer über 300.000 Fälle von Fahrrad-Diebstählen. Dabei ist es gar nicht so schwer, Fahrräder gegen Diebstahl zu sichern. Zum Beginn der Fahrradsaison gibt die Polizei Tipps.

Der beste Diebstahl-Schutz ist ein stabiles Fahrradschloss, zum Beispiel ein Bügel- oder Panzerkabelschloss. Beim Kauf sollten Radfahrer unbedingt auf „geprüfte Qualität“ und hochwertiges Material sowie massive Schließsysteme achten. Das Schloss sollte außerdem groß genug sein, um das Fahrrad mit dem Rahmen an einem festen Gegenstand anzuschließen, zum Beispiel einen Fahrradständer oder Laternenpfahl.

Was tun bei Diebstahl?

Wurde das Rad gestohlen, sind die Chancen, es wiederzubekommen bedauerlicherweise eher gering: Die Ermittlungs- und Fahndungsarbeit der Polizei ist aufwendig und leider auch deshalb nicht immer von Erfolg gekrönt, da die Besitzer von sichergestellten Fahrrädern nicht ausfindig gemacht werden können. Häufig weil Geschädigte der Polizei keine individuellen Daten zu ihren gestohlenen Rädern für die Fahndung bereitstellen können.



Es ist wichtig, die individuellen Fahrrad-Daten, zum Beispiel die Rahmennummer, in einem Fahrradpass festzuhalten. Mit den Fahrrad-Daten kann die Polizei gestohlene Fahrräder zweifelsfrei identifizieren und zurückgeben. Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Kostenlose Fahrradpass-App der Polizei

Wer im Besitz eines Smartphones ist, kann auch die kostenlose Fahrradpass-App der Polizei für iPhones und Android-Smartphones nutzen. Sämtliche für die Identifizierung wichtigen Fahrrad-Daten können mit der Fahrradpass-App problemlos gespeichert werden.
- Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes -

          


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