Übergang Schule-Beruf

Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) hat das Ziel, die Schülerinnen und Schüler bei dem Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen.

Bild vergrößern: Schule Kinder
© © Copyright
Robert Kneschke Robert Kneschke | stock.adobe.com


Praxisportal regional

Im „Praxisportal regional“ gibt es Berufsfelderkundungs-Plätze und Praktika. Schülerinnen und Schüler können dort nach passenden Angeboten suchen und ab dem 1. Dezember buchen. Unternehmen können ihrerseits Praktika und Plätze anbieten. Mehr dazu im Flyer:

Berufs- und Studienorientierungstag 2023

BSO Logo
© © Copyright
Kreis Unna

Schon jetzt steht fest: der nächste Berufs- und Studienorientierungstag „BSO“ des Kreises Unna wird am

  • 19. Juni 2023 in der Stadthalle Unna

stattfinden. Auf die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen und der Oberstufen warten dann wieder zahlreiche Info- und Workshopangebote live vor Ort.


Was ist KAoA?

KAoA steht für „Kein Abschluss ohne Anschluss“ und ist ein Projekt, was in ganz Nordrhein-Westfalen umgesetzt wird, also auch im Kreis Unna. Das Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler bei dem Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. 

Worum geht es?

Es geht vor allem darum, dass die Schülerinnen und Schüler direkt nach der Schule einen Anschluss finden, sei es eine Ausbildung oder ein Studium. Die Unterstützungsmöglichkeiten, damit dies gelingt, sind sehr vielseitig und beginnen bereits in Klasse 8.

Dabei steht vor allem die Berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund, denn bei über 350 anerkannten Ausbildungsberufen und mehr als 19.000 Studiengängen ist es nicht einfach zu wissen, was zu einem passt. In der Schule sollen die Schülerinnen und Schüler sich daher bereits frühzeitig mit ihren Stärken und Interessen auseinandersetzen.

Zentrale Elemente von KAoA in der Schule sind z.B.

  • die Potenzialanalyse in Klasse 8 zur Feststellung von Stärken und Kompetenzen
  • Berufsfelderkundungstage in Klasse 8, um in bis zu drei verschiedene Berufsfelder hineinzuschnuppern. 
  • Praktikum in Klasse 9, um vertiefende praktische Erfahrungen in einem Berufsfeld zu sammeln und Unternehmen kennenzulernen.

Wer macht mit?

Neben den Schulen, die mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam die Stationen der Berufsorientierung durchlaufen, gibt es noch zahlreiche Akteure, die Erkundungs- und Beratungsmöglichkeiten anbieten wie Kammern, Verbände, Bildungsträger, das Jobcenter und die Bundesagentur für Arbeit. Einige ihrer Angebote sind weiter unten auf dieser Seite zu finden.

Eine wichtige Rolle bei der Berufswahlentscheidung der Kinder spielen außerdem die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.

Wir als kommunale Koordinierungsstelle des Kreises Unna haben als Schnittstelle die Aufgabe, alle Akteure zu vernetzen, Transparenz über das KAoA-Projekt und seine Veranstaltungen zu schaffen und die Entwicklung neuer Angebote anzustoßen.

Projekt Komm auf Tour

Das Projekt „Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ unterstützt Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen aller Schulformen darin, frühzeitig ihre Stärken zu entdecken.

Das Projekt ist der Potenzialanalyse, an der alle Schüler der 8. Klasse im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ verpflichtend teilnehmen, direkt vorgeschaltet.

Das  Angebot besteht aus einem Erlebnisparcours mit verschiedenen Spielstationen. An jeder Station lösen die Schüler selbst gewählte Aufgaben und sammeln dabei sogenannte Stärkepunkte (Aufkleber), die bestimmte Stärken symbolisieren. Das Symbol der Büroklammer steht z.B. für Ordnung und Organisation, das Symbol der Hand für handwerkliches Geschick. Insgesamt gibt es sieben verschiedene Stärkensymbole.

„Komm auf Tour“ macht damit Stärken sichtbar und fördert spielerisch die Auseinandersetzung mit eigenen Stärken, Interessen und Zukunftsvorstellungen.

Durchgeführt wird „Komm auf Tour“ durch Mitarbeiter der Firma Sinus aus Köln, unterstützt durch ein großes Netzwerk aus regionalen Kooperationspartnern. Diese kommen aus den Bereichen der Lebensplanung und Berufsorientierung und wirken aktiv entweder in der „Reisebegleitung“ (Begleitung der Schüler durch den Parcours und Vergabe der Stärken) oder im Lehrkräfteservice (Informationstool für die begleitenden Lehrkräfte) bei der Projektumsetzung mit. 

Mehr: Komm auf Tour

Wer noch nicht weiß, wo sein Weg hinführt, kann sich hier informieren:

Kontakt

Dienstleistungszentrum Bildung


Bild vergrößern: Logos der Förderer von Kein Abschluss ohne Anschluss
© © Copyright
Kreis Unna