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Abfallgebühren neu kalkuliert - Gesamtkosten steigen leicht

Foto: Gabi Schoenemann - pixelio.de
06.12.2018 Die Kreisverwaltung hat die Abfallgebühren für 2019 kalkuliert. Demnach steigen die Gesamtkosten leicht um rund 1,65 Prozent, nachdem die Kosten im vergangenen Jahr um 12,8 Prozent reduziert worden waren.

Die am 7. November vorgestellte Kalkulation wurde dem Kreistag zur Beschlussfassung am 4. Dezember empfohlen. Die Rechnung geht von Gesamtkosten in Höhe von 20,7 Millionen Euro im kommenden Jahr aus (2018 = 20,4 Millionen Euro). Damit belaufen sich die Gesamtkosten für die Abfallentsorgung immer noch deutlich unter dem Preisniveau der vergangenen fünf Jahre.

Kosten in der Übersicht:

  • Restmüllentsorgung: 233,41 Euro pro Tonne (2018: 230,41 Euro)
  • Bioabfall: 100,92 Euro pro Tonne (2018: 110,43 Euro)
  • Grünabfall: 66,78 Euro pro Tonne (2018: 61,84 Euro)
  • Sperrmüllgebühr: 75,64 Euro pro Tonne (2018: 76,08 Euro), einwohnerbezogene Gebühr: 4,52 Euro pro Einwohner (2018: 4,32 Euro)
  • Altpapierverwertung: 3,17 Euro pro Tonne (2018: 3,49 Euro)

Altpapier-Erlöse

Die geringeren Einnahmen aus dem Verkauf von Altpapier, spielen im Zusammenhang mit den Gesamtkosten eine große Rolle. Die Kreisverwaltung geht hier von 63,15 Euro Erlös je Tonne Altpapier aus, im vergangenen Jahr waren es noch 93,56 Euro je Tonne. Dies bedeutet für die Kommunen insgesamt eine geringere Papiervergütung in Höhe von rund 750.000 Euro.

Das Altpapier bleibt nichtsdestotrotz wichtig für die Gebührenrechnung des Kreises und für die Bürgerinnen und Bürger, an die der Gewinn letztlich zurückfließt. Denn die Entsorgungsgebühren des Kreises sind ein Baustein in der Gebührenrechnung der unter anderem für das Einsammeln von Müll und Wertstoffen zuständigen Städte und Gemeinden.

- Fabiana Regino -

 

 

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