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Mehr Babies im Kreis Unna – ein Plus von 5,2 Prozent im 10-Jahresvergleich

Mehr Babies im Kreis Unna – ein Plus von 5,2 Prozent im 10-Jahresvergleich.Foto: Pixabay.com
10.08.2018 Es wird wieder mehr geboren. Das sagen die Statistiker des Landes mit Blick auf die zwischen 2007 und 2017 erhobenen Daten. Als Trendsetter dabei: Der Kreis Unna. Er belegt in Sachen Geburtenrate im Regierungsbezirk Arnsberg in dem 10-Jahresvergleich mit einem Plus von 5,2 Prozent Platz 3.

Spitzenreiter im RP-Bezirk ist der Kreis Olpe (+10,2 Prozent) gefolgt von der Stadt Herne mit +8,2 Prozent. Im Vergleich der Regierungsbezirke in NRW steht Arnsberg mit einem Plus von 1,6 Prozent sogar als Spitzenreiter bei den Lebendgeborenen da. Landesweit gibt es dagegen im 10-Jahresvergleich ein leichtes Minus von 0,7 Prozent.

Seit 2013 geht es mit der Geburtenrate bergauf
Ein Blick auf die Zahlen für den Kreis Unna - und schon ist klar. Nach positiven Entwicklungen 2007 und 2008 sank die Geburtenrate auf deutlich unter 3.000, seit 2013 geht es jedoch kontinuierlich bergauf, und zwar von damals 3.027 Lebensgeborenen auf 3.553 Babies im vergangenen Jahr

Allerdings – und dies gehört ebenfalls zur statistischen Wahrheit: Auch im Kreis Unna wird mehr gestorben als geboren. So stieg die Sterbequote zwischen 2007 und 2017 um 1,8 Prozent, also von 4.205 Verstorbenen im Jahr 2007 auf 4.890 im letzten Jahr. Im Regierungsbezirk Arnsberg lang die Sterbequote bei +0,3 Prozent, im Landesschnitt bei +1,3 Prozent.

NRW-weit gesehen stehen damit nach den Erhebungen der Landesstatistiker bei IT.NRW 171.984 Lebendgeborene genau 204.842 Verstorbene im selben Jahr gegenüber.
- Constanze Rauert -

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