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Beratung bei Zeugnis-Sorgen - „Unterstützen statt bestrafen“

TelefonFoto: Kreis Unna
11.07.2018 Die Zeugnisvergabe steht vor der Tür. Während der eine das Zeugnis freudestrahlend nach Haus trägt, kämpft da manch anderer mit einem mulmigen Gefühl. Denn wenn die Noten aus Sicht der Eltern nicht stimmen, kann es für Schüler schon mal stressig werden. Hilfe bei Zeugnis-Sorgen gibt es bei verschiedenen Beratungsstellen.

„Ängste und Sorgen vor Bestrafungen sowie Auseinandersetzungen wegen der Zeugnisnoten können dazu führen, dass sich Kinder mit ihrem Zeugnis nicht nach Hause trauen“, weiß Sandra Waßen, Fachbereichsleiterin Familie und Jugend beim Kreis Unna.

Sie hat die Erfahrung gemacht, dass es für Eltern manchmal nicht einfach ist, mit den Zeugnissen ihrer Kinder angemessen umzugehen.

Die Note als Momentaufnahme

„Wenn Kinder ihre Zeugnisse bekommen, sollten die Eltern auf das gesamte Schuljahr zurückschauen", rät die Fachbereichsleiterin. Nur bei Berücksichtigung diverser Einflüsse können sich Eltern ein Urteil über die Noten bilden, die nur den momentanen Leistungsstand wiedergeben. „Am Zeugnistag kommt es nicht auf Abrechnung an, sondern auf Zukunftsplanung“, betont Sandra Waßen.

Rat und Hilfe gibt es mehrfach:

 

  • Psychologischen Beratungsstelle des Kreises: Tel. 0 23 01 / 91 33 40
  • Allgemeinen Sozialdienst in Bönen: Tel. 0 23 83 / 92 16 0
  • Allgemeinen Sozialdienst in Fröndenberg: Tel. 0 23 73 / 75 26 80
  • Allgemeinen Sozialdienst in in Holzwickede: Tel. 0 23 01 / 91 39 20
  • Nummer gegen den Kummer (bundesweit): 0 800 / 11 10 333
  • Zeugnistelefon der Bezirksregierung Arnsberg: Unter der Tel.: 02931 82-3388 (Freitag, 13. Juli, Montag, 16. Juli, Dienstag, 17. Juli von 9 bis 15 Uhr)

- Max Rolke -

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