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Radschnellweg schützt Klima - KlimaExpo.NRW würdigt RVR-Vorhaben

Foto: Radfahren am KanalFoto: Kreis Unna
09.03.2018 Der Radschnellweg Ruhr (RS1) soll das Ruhrgebiet umweltfreundlich mobiler machen. Das ist auch der KlimaExpo.NRW nicht verborgen geblieben. Sie würdigt den RS1 als wichtigen Schritt in eine klimafreundliche Zukunft und unterstreicht diese Überzeugung mit einer Urkunde für den Regionalverband Ruhr (RVR).

Die KlimaExpo.NRW ist eine Initiative der NRW-Landesregierung. Bis 2020 präsentiert sie 1.000 positive Beispiele für den Klimaschutz in und aus Nordrhein-Westfalen. Der RVR ist der Motor des RS1 und hat nun schwarz auf weiß, dass der Radschnellweg in die landesweite Leistungsschau für den Klimaschutz aufgenommen wurde.

Radschnellweg hat Vorbildcharakter

Der RS1 ist bundesweit der erste Radschnellweg. Er wird im Endausbau auf gut 100 Kilometern zehn Städte zwischen Duisburg und Hamm miteinander verbinden und auch den Kreis Unna durchlaufen. Hohe Standards, etwa ein weitgehend kreuzungsfreier Verlauf, ausreichend breite Fahrbahnen, Beleuchtung und Winterdienst, machen ihn zum Vorbild für weitere Radschnellwegprojekte in Deutschland.

Weniger Kohlendioxid durch Umstieg aufs Rad

Im unmittelbaren Einzugsbereich des Schnellweges leben 1,7 Millionen Menschen. 50.000 Autofahrten pro Tag sollen mit Hilfe des RS1 wegfallen. Das entspricht einer jährlichen CO2-Reduktion von 16.600 Tonnen.

Bauträger des RS1 ist Straßen.NRW; das erste Teilstück des Radschnellweges Ruhr zwischen Essen und Mülheim hat der Regionalverband Ruhr (RVR) bereits Ende 2015 fertiggestellt.
- RVR -

 


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