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Masern müssen nicht sein - Impfung schützt

SpritzeFoto: Birgit Kalle - Kreis Unna
21.04.2017 Sie ist gefährlich, aber vermeidbar, denn grundsätzlich kann sich jeder gegen die Masern impfen lassen. Wichtiger Nebeneffekt: Geimpfte können die Krankheit nicht übertragen, sie schützen also mit einem „Picks“ nicht nur sich, sondern auch andere.

In Duisburg ist gerade zu sehen, wie schnell sich Masern ausbreiten können. Vor zehn Jahren war es in derselben Stadt zur landesweit letzten Masernepidemie gekommen. Die Gesundheitsbehörde des Kreises Unna reagierte damals schnell und erfolgreich: Das Konzept „Kreis Unna - Besser geimpft!“ wurde geboren und umgesetzt. Mit Erfolg: Seit 2010 gibt es durchschnittlich nur einen Masernfall im Jahr.

Die Impfmoral im Kreis ist gut

Damit ist klar: „Die Impfmoral im Kreis ist gut“, unterstreicht Amtsarzt Dr. Bernhard Jungnitz. Er weiß auch warum: „Weit mehr als 90 Prozent der Grundschulkinder sind geimpft.“

Damit dieser hohe Impfschutz in der Bevölkerung bestehen bleibt, rät er allen, regelmäßig in das eigene Impfbuch und das der Kinder zu sehen, damit der Schutz vor Masern und Co. gegebenenfalls rechtzeitig aufgefrischt werden kann.

Wer unsicher ist, was wann zu tun ist oder wer kein Impfbuch besitzt, sollte Kontakt zu seinem Hausarzt aufnehmen. „Er kennt seine Patienten und weiß deshalb am besten, was sinnvoll ist“, so Amtsarzt Dr. Jungnitz.
- Constanze Rauert -

                      



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