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Kontaktstellen für psychisch Kranke - Kreis erneuert Vereinbarung mit Trägern

Makiolla (vorne rechts) und die Partner des Kreises bei der Vertragsunterzeichnung.Foto: Max Rolke - Kreis Unna
06.12.2017 Unkomplizierte Hilfe für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen gibt es in den Kontakt- und Beratungsstellen im Kreis Unna. Seit 1998 werden vier Anlaufpunkte vom Kreis finanziell unterstützt – und das bleibt auch so.

Landrat Michael Makiolla, Ralf Plogmann (Caritas-Verband Kreis Unna), Rainer Klein (Diakonie Lünen), Sabina Cosentino (PSAG Bergkamen e.V.) und Angelika Schindler (SHG Schwerte) unterschrieben die entsprechende Vereinbarung. Sie hat eine Mindestlaufzeit bis Ende 2022 und regelt neben der Aufgabenstellung auch die finanzielle Unterstützung.

Vier Standorte für niederschwellige Hilfen
Die Kontakt- und Beratungsstellen agieren in vier Bereichen. Zum Bereich Süd 1 (Standort Unna) gehören Unna und Fröndenberg, zum Bereich Süd 2 (Standort Schwerte) Schwerte und Holzwickede. Hier ist die Selbsthilfegemeinschaft Schwerte als Partner im Boot. Für den Versorgungsbereich Mitte (Standort Bergkamen) mit Bergkamen, Kamen und Bönen ist die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Bergkamen, Kamen und Bönen als Partner dabei. Den Versorgungsbereich Nord (Standort Lünen) mit Lünen, Selm und Werne betreut das Diakonische Werk Dortmund und Lünen.

Die Arbeit der Kontaktstellen ist vielseitig. Hier werden Betroffene und Angehörige frühzeitig und niederschwellig erreicht, die Mitarbeiter leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Auch für Menschen, die aus einer stationären Einrichtung entlassen wurden, sind die Beratungsstellen wichtig, weil sie dort beim Weg zurück in die vertraute Lebensumgebung unterstützt werden.

Der Kreis honoriert diese Arbeit durch eine jährliche Unterstützung. für 2018 sind rund 490.000 Euro eingeplant.
- Constanze Rauert -

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