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Fördermittel Tipp - So profitieren Unternehmen

Matthias Werner nutzte den Bildungsscheck zur Weiterqualifizierung seines Mitarbeiters Samer Almahameed. Jan Dettweiler von der WFG Kreis Unna kümmerte sich um die Formalitäten.Foto: Ute Heinze - WFG
09.08.2017 Um Betriebe bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen, hat das Land Nordrhein-Westfalen den Bildungscheck etabliert. Ziel ist es, Beschäftigte bei ihrer Weiterbildung finanziell zu fördern. Im Kreis kümmert sich Jan Dettweiler um die Vergabe der Förderung.

Dettweiler ist Bildungscoach und Bildungsscheckberater bei der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) und überzeugt: „Der Bildungsscheck ist hervorragend geeignet, um Mitarbeiter für die betrieblichen Herausforderungen zu qualifizieren.“

Doch viele Betriebe nutzen die Förderung des Landes nicht. Dadurch entgeht vor allem kleinen und mittleren Unternehmen bares Geld, das sie gut für andere betriebliche Belange nutzen könnten. Dabei ist der Antrag schnell auf den Weg gebracht.

Ob ein Unternehmen die Förderung von bis zu 5.000 Euro (für maximal zehn Bildungsschecks) erhält, ist in einem kurzen Beratungsgespräch zu klären. Generell kann jedes Unternehmen vorab prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Förderung gegeben sind.

Fördervoraussetzungen auf einen Blick

  • Das Unternehmen muss seinen Sitz in NRW haben.
  • Es darf nicht mehr als 249 Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigen.
  • Arbeitnehmer, die vom Bildungsscheck profitieren sollen, dürfen nicht mehr als 39.000 Euro Arbeitnehmer-Brutto pro Jahr verdienen.
  • Die Fortbildung muss der beruflichen Qualifizierung dienen.

Sind alle Förderbedingungen erfüllt, erhalten Unternehmen maximal zehn Bildungsschecks im Zeitraum von zwei Kalenderjahren. Gefördert werden pro Check 50 Prozent der Kurskosten bis zu einer maximalen Fördersumme von 500 Euro pro Bildungsscheck.

Unternehmen, die an der Förderung oder generell an Qualifizierungsberatungen für ihre Beschäftigten interessiert sind, können sich an Jan Dettweiler, E-Mail: j.dettweilerwfg-kreis-unnade, Tel. 0 23 03 / 27 22 90, wenden.
- Ute Heinze -

         

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